Amazing Thailand!!!

Die letzten 4 Wochen in Australien habe ich in Melbourne und dann doch in Perth verbracht. 2 Wochen konnte ich bei der Familie von Elenas Patenonkel verbringen. Richtig toll mal wieder das Familienleben mit zu erleben und nicht mehr in Hostels uebernachten zu muessen. Nach fast einem Jahr geht es einem dann doch langsam auf die Nerven, wenn man staendig das Zimmer mit mindestens 7 anderen Teilen muss.... Von Perth ging es mittags nach Melbourne, die Nacht habe ich (wie ein Obdachloser...) am Flughafen auf dem Boden und auf einer Holzbank geschlafen. Dann ging es am naechsten morgen nach Sydney um von dort aus nach Singapore zu fliegen. In Singapore angekommen habe ich mir wieder einen Platz zum schlafen auf einer Bank gesucht um am naechsten Morgen nach Phuket/Thailand zu fliegen. Nach 50 Stunden in Flugzeugen und auf Flughaefen bin ich dann endlich in Phuket angekommen und bin ich direkt in einen Minibus gestiegen und habe dann in „Hat Karon“ (in Suedwesten) ein schoenes Zimmer gefunden.

28. – 30.03 Hat Karon:

Am 28. ist Katie (mit ihr bin ich schon in Neuseeland gereist) abends spaet angekommen und waren wir so muede, dass wir direkt in unserem Zimmer mit Klimaanlage eingeschlafen sind. Man muss sich doch erst einmal wieder an die unglaubliche Hitze, aber viel mehr noch an die hohe Luftfeuchtigkeit gewoehnen. Am naechsten Tag habe wir ein bisschen das Zentrum erkundet und uns ueber die guenstigen Preise gefreut. Natuerlich wurde auch der naechte Schritt der Reise geplant – auf nach Koh Phi Phi!

30.03 – 1.04 Koh Phi Phi:

Die Insel auf der der Film „The Beach“ gedreht wurde... das wollten wir uns nicht entgehen lassen. Nach einer kurzen Busfahrt und einer Schifffahrt haben wir auf Koh Phi Phi ein Bungalow gefunden. Beim Namen „Uphill“ haette uns klar werden muessen, dass vor das wir an unser Bungalow kommen erst einmal „ein paar“ Treppenstufen ueberwindet werden muessen. Der Blick von unserer Terrasse war aber wunderschoen und so hat es sich doch gelohnt taeglich die Stufen zu erklettern. Nicht nur uns hat es dort gefallen, sondern auch einigen Affen die gerne mal vor unserer Terasse gesessen haben :) Koh Phi Phi ist sehr ueberlaufen und es gibt an jeder Ecke eine Bar oder einen Club. Abends droehnt von ueberall Musik und werden in kleinen Eimern die Getraenke ausgeschenkt.... Der Strand war nicht schlecht, aber das Wasser war doch etwas trueb und nicht wirklich einladend zum schwimmen.

1.04 – 2.04 Koh Lanta:

Von Koh Phi Phi hatten wir schnell genug und sind wir mit dem naechsten Schiff nach Koh Lanta gefahren. Dort haben wir auch einen schoenen Bungalow gefunden, aber irgendwie war das Hotel doch etwas abgelegen und gab es nicht allzuviel zu erleben, also haben wir beschlossen uns auf den Weg auf die andere Seite von Suedthailand zu machen – Koh Samui.

2.04 – 6.04 Koh Samui:

Von Koh Lanta ist es doch ein recht weiter Weg nach Koh Samui – erst fuer ca. 6 Stunden mit dem voellig ueberladenen Minibus quer durch Suedthailand und dann noch einmal 2 Stunden mit dem Boot. In Koh Samui angekommen haben wir uns schnell ein guenstiges Zimmer gesucht, in der Nacht mussten wir dann feststellen, dass guenstig und sehr zentral bedeutet....sehr, sehr laut Nachts...! Am naechsten Morgen haben wir also direkt in ein anderes Hotel eingecheckt – kleines Zimmer, aber alles neu! Zum glueck auch Zentral gelegen, aber ueberhaupt nicht laut! In Koh Samui haben wir es uns am Strand gut gehen lassen und haben ein paar klassische Touristensachen gemacht – natuerlich will ich ein Foto mit einem Affen auf dem Arm... JAuch Koh Samui ist sehr touristisch. Am Strand sind viele Verkaeufer unterwegs und vor allem auch viele Kinder die alles moegliche verkaufen. Und wenn man denkt, dass man die Kinder einfach losbekommt....kauft man von dem erst so suess aussehenden Maedchen nichts, dann bekommt man auch gerne mal ein kurzen, aber kraeftiges „fuck you“ an den Kopf geworfen – ja, die Kinder lernen schnell von den Touristen!

6.04 – 10.04 Koh Tao:

Etwas noerdlich von Koh Samui ist die Insel  Koh Pha-Ngan. Dort finden die beruehmten Full Moon Partys statt...im Reisefuehrer steht dazu unter anderem dieses: „Thou shalt not sample the drug buffet, nor shalt thou swim in the ocean under the influence of alcohol. Thou shalt stay in a group of two or more people, especially women, and especially when returning home at the end of the evening.“ Fuer Katie und mich hies das soviel – nein Danke, wir ueberspringen Koh Pha-Ngan, da dort am 6. April die Party statt finden sollte und fahren direkt nach Koh Tao. Katie macht hier gerade ihren Tauchschein und wir bekommen so ein super tolles Hotelzimmer in einem wunderschoenen Resort fuer einen Spottpreis!!! 10 Euro pro Person fuer ein nagelneues Zimmer mit Regendusche, Balkon und alles was das Herz begehrt! Hier sind wir also noch 2 Naechte und machen uns dann auf den Weg nach Bangkok um von dort aus nach Chang Mai im Norden von Thailand zu fahren!

 

Bisher gefaellt es uns sehr gut in Thailand. Es ist im grossen und ganzen etwas teurer als Bali, aber dafuer sind die Thais nicht ganz so nervig wenn es ums verkaufen, taxiservice oder sonstiges geht. Es ist hier sehr, sehr warm, aber vorallem sehr schwuell. Wir suchen also meistens nach einem Zimmer mit Klimaanlage, so kann man wenigstens Nachts gut schlafen.

 

Bilder findet ihr unter:

 

Liebe Gruesse und bis in 19 Tagen!!!!

 

Lokalisierung
Ko Tao, Ko Pha-ngan, Surat Thani, Thailand

Sweet as....bro!

Meine Zeit in Neuseeland ist auch schon wieder fast vorbei – Zeit ein kleines Update ueber die Nordinsel zu geben:

6. – 8.02.2012 Whitianga

Nach dem lauten und Aufenthalt mitten in Auckland war es Zeit mal wieder etwas anderes zu sehen. Die Region um Whitianga ist bekannt fuer seinen Hot Water Beach. Vor und nach der Lowtide graebt man ein Loch am Strand, dieses fullt sich mit warmen Wasser und man hat einen eigenen kleinen Pool. Unglaublich wie viele Leute dies taeglich machen. Ich habe mich einfach in ein bereits verlassenes Loch von anderen gestellt und es war immer noch sehr, sehr warm! Von dort aus gibt es leider keinen Bus zum Cathedral Cove – es hiess also „hitchen“ Daumen raus und hoffen, das jemand anhaelt und mich das Stueck mitnimmt. Erst hat mich ein Neuseelaender bis zur Hauptstrasse mitgenommen und nach ein paar Minuten an der Hauptstrasse wurde ich von einer Tschechin mitgenommen die mich bis zum Cathedral Corve Parkplatz mitgenommen hat. Von dort aus musste ich noch ein Stueck laufen, das war es aber sicher Wert!

8. – 10.02.2012 Auckland

Zurueck nach Auckland um mich mit Janina und Maike aus Frankfurt und Katie aus Ohio zu treffen. Super schoen mal wieder Freunde aus Deutschland zu sehen, nach so langer Zeit war es aber zum so, alsob es gestern gewesen sei.. :) Nach 2 Tagen trennten sich unsere Wege wieder kurz – ich habe mich auf den Weg nach Dannevirke gemacht um eine alte Schulfreundin zu besuchen und  die Maedels sind erst mal hoch in den Norden gefahren.

10. – 13.02.2012 Dannevirke

Fast 6 Jahre sind seit dem Abitur vergangen und hatte ich Katha nicht mehr gesehen. Es war also hoechste Zeit sie und ihre Familie auf ihrer Farm zu besuchen. Katha, ihr Mann James und die zwei Kinder Amber und Cara leben auf einer 420ha grossen Farm in der Naehe von Dannevirke im Suedosten der Nordinsel (12h Busfahrt von Auckland). Sie haben 4000 Schafe, 400 Kuehe und 7 Hunde auf ihrer Farm. Fuer mich ziemlich gross und vorallem nachdem wir fast auf die Spitze der Farm gelaufen sind ....sehr beeindruckend! Das Wochenende habe ich mich praechtig mit den Kids amuesiert und James hat mir gezeigt, wie man Schafe scheert! Eine ganz tolle Erfahrung mal zu sehen, wie und was alles gemacht werden muss auf der Farm!

13. – 15.02.2012 Turangi

In Turangi habe ich mich wieder mit Janina, Maike und Katie getroffen. Einer der 10 schoensten Wanderungen der Welt stand auf dem Programm – das Alpine Crossing. Vorgesehen sind ca. 7-8 h fuer den Walk. Man laueft dabei vorbei am Vulkan aus dem Film „Lord of the Rings“, ueber Vulkankrater mit wunderschoenem Panoramablick – soweit die Therorie....die Wettervorhersage war schon nicht sooo gut. Gelegentliche Schauer, am Nachmittag starker Regen! Nachmittag? Da sind wir doch schon laengst wieder hier! Wir machen das. Die Damen an der Rezeption hatte uns schon etwas skeptisch angeschaut – „Ihr habt auch wirklich alles was ihr braucht? Es ist nicht ungefaehlich.“ Blablabla! So schwierig wird das wohl nicht sein! Am naechsten Morgen waren wir also puenktlich im Shuttlebus um uns zum Startpunkt zu bringen. Es fing auch schon leicht an zu regnen. Nach gut 3 Stunden hatte ich es bis zur Spitze geschafft – konnte meine Hand vor Nebel und Wolken kaum sehen, es waren ca. 6 Grad, 40kmh Wind und der Regen peitschte mir ins Gesicht!! Ja, toll!!!! Der Abstieg war fast haerter als der Aufstieg. Auf und Abstieg sind beide unbefestigt und man hat dann doch etwas Schwierigkeiten, wenn der Wind einen fast aus den Schuhen blaesst! Der Himmel riss dann doch noch einmal fuer ein paar Minuten auf, sodass wir wenigstens die bekannten Blue Lakes sehen konnten. Alles in allem aber eine ganz tolle Erfahrung! Ich muss es jetzt nicht nochmal machen, aber bei schoenem Wetter wuerde ich es jedem empfehlen!

15. – 20.02.2012 Taupo

Von Janina und Maike musste ich mich in Turangi wieder verabschieden, da sie sich auf den Weg in Richtung Suedinsel gemacht haben. Katie und ich sind seit dem zusammen unterwegs und haben von Taupo aus einen Tagestrip zu den Waitomo Glowworm Caves gemacht. Super, super cool! Man macht eine gefuerte Tour durch die Hoehlen und sieht Jahrhunderte alte Tropfsteinhoehlen. In 100Jahren wachsen sie 1cm und teilweise sind sie Meterhoch!! Anschliessend sieht man tausende Gluehwuermchen an der Decke. Man hat das Gefuehl das man den schoensten Sternenhimmel sieht! Super toll!

20. – 23.02.2012 Paiha

Von Taupo auf nach Paiha – mal wieder 12 h im Bus sitzen! Paiha ist ein ganz kleines Dorf. Dort bzw. in der Naehe wurde der erste Vertrag zwischen den Englaendern und den Maori unterschrieben und ist Russel (die Bucht gegenueber) war die erste Hauptstadt Neuseelands. Mit einer kleiner Faehre sind wir rueber nach Russel und haben uns einiges angeschaut, u.a. die aeltest Kirche Neuseelands. Viel gibt es aber insgesamt nicht zu sehen und haben wir beschlossen wieder etwas in den Sueden zu fahren – wieder 9 Stunden fahrt – ab nach Raglan.

23. – 27.02.2012 Raglan

Meine letzte Station in Neuseeland bevor es am Montag fuer mich wieder nach Auckland geht und von dort aus nach Melbourne. Raglan ist ein verschlafenes Surferdorf, genau das richtige um mich ein bisschen auszuruhen!

Neuseeland war eine ganz tolle Erfahrung. Ich habe viel gesehen, nette Menschen getroffen und werde Land und Leute sicherlich noch lange in guter Erinnerung behalten. Jetzt geht es am 29. Februar wieder nach Australien. Melbourne ist sehr teuer und ich werde mir vermutlich etwas ausserhalb von Melbourne eine Unterkunft suchen. Das Ticket nach Perth ist leider auch sehr teuer und deswegen werde ich wohl, vor das es von Sydney nach Thailand geht, im Grossraum Melbourne bleiben.

Neue Bilder findet ihr wieder unter:

https://www.facebook.com/media/set/?set=a.10150824124114852.514452.662479851&type=1&l=993c5ffb4d

Na dann!

Cheers bro!

Roadtrip 3748km – und auf gehts in Richtung FIJI

15. – 16.01.2012 Abel Tasman National Park

Unser am Anfang geplanter Kajaktrip sollte nun doch endlich, kurz fuer Ende, noch gemacht werden. Dirket bei Ankunft haben wir den „Freedom Sea Kajak“ Trip gebucht. 2 Tage mit dem Kajak an der Kueste des National Parks entlang und die Nacht Camping im National Park. Das Freedom Paket bedeutet, dass man alles auf eigene Faust macht. Also auch seine eigenes Essen und Trinken fuer 2 Tage mit nimmt, das eigene Zelt dabei hat und Kochausruestung einpackt. Gut das wir ein Zelt fuer 28$ gekauft hatten und ich dazu noch eine hauchduenne Isomatte fuer 10$. Das Zelt war uebrigens weder Wasserdicht noch Windgeeignet....! Unsere Kochausruestung war Serafins schweizer Taschenmesser – das reicht vollkommen aus um uns 2 Tage von Sandwiches und Muesliriegeln zu ernaehren! Am naechsten Tag ging es mit einer Sicherheitseinweisung los, dann das Kajakbeladen und mit dem Wassertaxi samt Kajak zum noerdlichen Ende der Route gefahren. Dort wird man mit einer wasserdichten Uebersichtskarte dann am Strand „ausgesetzt“. Nach 3 Stunden paddeln haben wir unser Zelt im National Park aufgestellt. Nach insgesamt vlt. 4 Stunden Schlaf auf der schlimmsten Isomatte der Welt und mit dem duennsten Schlafsack der Welt standen die naechsten 4 Stunden paddeln an. Insgesamt war der Trip wunderschoen. Wir haben viele Seehunde gesehen und den National Park mal von der Seeseite aus bewundert.

17. -18.01.2012 Picton

Die letzte Nacht auf der Suedinsel waren wir wieder in Picton um am naechsten Morgen die erste Faehre Richtung Nordinsel zu nehmen. Und direkt zurueck auf die Farm zu fahren um TipTop abzugeben und am 19. Januar mit dem Bus nach Auckland zu fahren.

18. – 19.01.2012 Te Miro

Nach 3748 KM mehr auf dem Tacho und einem gesammt KM Stand von 453 612 KM haben wir TipTop wieder auf der Farm zurueckgegeben. Ohne auch nur ein Problem hat er uns sicher ueber die Suedinsel gebracht. Bergauf konnten wir mit ihm sicherlich keinen Preis gewinnen, aber wir sind jeden Tag super von A nach B gekommen, ohne uns an irgendwelche Busfahrplaene o. ae. richten zu muessen.

Die Suedinsel war bis jetzt mein absoluter Favorit! Wunderschoene Landschaft, super Hostels, tolle Tagesausfluege, auf wenigen Kilometern super abwechslungsreich und natuerlich gute Strassen (kein vergleich zu den Feldwegen die die Australier Highway nennen!!)!

20.01 – 03.02.2012 FIJI

Fiji – alleine wegen dem Namen wollte ich schon immer einmal hier hin Jwer kann schon behaupten, dass er auf Fiji war??? Kaum angekommen wurden wir super freundlich am Flughafen begruesst. Anders als auf Bali versucht nicht jeder einem etwas zu verkaufen – sie sind wirklich einfach freundlich und sehr hilfsbereit. Die erste Nacht sind wir in Nadi geblieben und am naechsten Morgen hatten wir einen Bus zur Coral Coast gebucht. Die nette Dame am Traveldesk hatte es uns genau erklaert. Also, der Bus faehrt um 7.30 Uhr in Nadi Bay los (ca. 4 min mit dem Taxi) – wir duerfen auf keinen Fall zu spaet sein – wir sollen also um 7.30 Uhr ein Taxi nehmen und dort hin fahren. Sind wir dann nicht zu spaet??? Ja, das ist Fiji Time! Hat aber alles geklappt und die ersten 3 Naechte haben wir im Mango Bay Resort verbracht. Resort, das klingt jetzt natuerlich nach super Luxus, aber jeder Holzverschlag darf sich hier Resort nennen. Nach 3 Naechten wollten wir zurueck nach Nadi um ein Boot auf die Yasawa Inseln zu nehmen. Leider ist im Moment noch Regenzeit und hatte es 2 Tage sehr viel geregnet in Nadi.... das schlimmste Hochwasser seit Jahren hatte alle Hauptstrassen ueberflutet und 9 Menschen getoetet – keine Chance nach Nadi oder zum Hafen zu kommen. Auch am naechsten Tag gab es keine Chance nach Nadi zu kommen. Selbstverstaendlich hat der nette Herr an der Rezeption uns erstmal um 8 Uhr auschecken lassen um uns dann zu sagen, dass heute kein Bus faehrt und die Strassen immer noch gesperrt sind....“You want to check in again?“ „ja, Danke!“. Wir sind dann am naechsten Tag in ein anderes Resort und wollten dann den Bus nach Nadi nehmen. Dieses mal war die Fiji Time einmal anders und ist der Bus schoen 15 min zu frueh gewesen und ist ohne uns gefahren....die Minibusse die man einfach an der Hauptstrasse rauswinkt waren alle voll und nach 1 Stunde hat ein Auto angehalten und uns fuer 15$ mit nach Nadi genommen und sogar bis zur Haustuer vom Hostel gefahren! War also im Endeffekt billiger als der Bus und natuerlich super um vor der Tuer auszusteigen!

27.01. – 02.02.2012

Die Strassen waren also alle wieder frei oder umfahrbar und wir konnten endlich los und auf die kleinen Inseln westlich von der Hauptinsel fahren. Wir hatten ein Paket gebucht – 7 Tage, 6 Naechte, 4 Inseln! Unsere erste Station war auf der Tavewa Insel im Coral View Resort. Herzlich empfangen von allen Angestellten war die erste Insel richtig schoen. Auf vielen Inseln gibt es nur ein Resort uns sonst nichts. Im Internet hatten wir uns schon ueber einige Resorts informiert. Nach zwei Naechten ging es auf die Insel Naviti. Wir hatten leider nichts gutes ueber das Resort gehoert, aber da es im Paket inbegriffen war, sind wir mal ganz ohne Vorurteile angereist. Das Essen in Korovou war, wie schon im Internet beschrieben, ziemlich grausam... aber dafuer hatten wir eine Huette direkt am Strand mit kleinem Wohnzimmer und Warmwasserdusche. Nach nur einer Nacht ging es weiter nach Waya Lai Lai. Hier war das Zimmer leider etwas klein, das essen aber ok und das Wetter wie auch schon vorher ziemlich schlecht. Hier hat uns dann die erste cyclone Unwetterwarnung erreicht. Es hat gestuermt und geregnet alsob die Welt untergeht, aber nach 2 Tagen haben wir es mit einem kleinen Fischerboot zur Faehre geschafft die uns zur Bounty Insel gebracht hat. Unser letzter Abend auf den Yasawas wurde auch hier von starken Unwettern begleitet und eine andere Insel wurde schon evakuiert. Zum Glueck ging die Faehre am naechsten Tag und die raue See hat bei so einigen Fahrgaesten das Fruestueck wieder zum Vorschein gebracht...Am 3. Februar ging es fuer uns wieder nach Auckland. Serafin hat am 4. Februar seinen 36h Flug nach Hause angetreten und ich bin nach Auckland City gefahren. Hier bin ich nun und bin seit 2 Tagen leider krank....keine Mahlzeit moechte laenger als ca. 10min in mir bleiben...naja, in 9 Monaten das erstemal krank zu sein ist ja kein schlechter Durchschnitt. Morgen habe ich einen Bus nach Whitianga gebucht. Dort werde ich zu den Cathedral Coves gehen und am Hot Water Beach ein Loch graben um mein eigenes Thermalbecken zu haben!

 

Fazit:

Fiji war super schoen! Ich bin froh, dass ich die Gelegenheit genutzt habe – jetzt wo man schon mal am anderen Ende der Welt ist! Die Fijianer sind alle super freundlich. Viele sind einfach hilfsbereit und dankbar, dass so viele Touristen kommen. Auf der Hauptinsel waren wir in einem kleinen Dorf und haben uns etwas mit dem Pfarrer und Lehrer der Schule unterhalten. Er hat sich fuer unser kommen bedankt, wir sollen zuhause erzaehlen wie es uns hier gefallen hat, damit weiterhin viele Touristen kommen. Die Touristen seien fuer die Bevoelkerung ein Segen und bringen das Brot auf so manchen Tisch in Fiji.

Im Allgemeinen ist Fiji relativ teuer. Die Resorts sind oft weit abgelegen und man hat keine andere Moeglichkeit irgendwo anders zu essen, oder etwas zu kaufen. So endet man immer im Resortrestaurant und das ist natuerlich immer etwas teurer. Aber gut, man ist vermutlich nur ein mal im Leben hier – dann wird in Neuseeland jetzt wieder gespart und ein paar Wochen herrliche Asianudlen aus der Tuete fuer 1,50$ gegessen! Und da ich jetzt sowieso krank bin, gebe ich schon mal kein Geld fuer Essen aus – man muss es nur positiv sehen!

So, morgen geht es dann hoffentlich weiter. Fuer mehr Bilder checkt das aktualisierte Facebook Album unter folgendem Link:

 

Liebe Gruesse!

Mehr BILDER???? Check out:

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Neuseeland – Weihnachten im Whirlpool, die Suedinsel anfangs im Regen 

Nach 4 Monaten habe ich tatsaechlich Byron Bay verlassen und mich auf den Weg nach Neuseeland gemacht. Am 16. Dezember bin ich in Hamilton angekommen und direkt auf die Farm nach Cambridge gefahren. Dort habe ich das Farmleben einmal kennengelernt – nicht das ich dort Farmarbeit gemacht haette, aber ich habe es mir mal naeher angeschaut! Morgens um 4.45 Uhr holen die Jungs mit dem Hund die erste Gruppe von Kuehen von der Weide und treiben sie in Richtung Melkstation. Dann werden 360 Kuehe gemolken und zurueck auf eine neue Weide gebracht. Insgesamt hat der Bauer ca. 40 Weiden, da die Kuehe nach jedem melken auf eine neue Weide gebracht werden. Mittags um 15 Uhr wird wieder gemolken, bis ca. 18 Uhr. Zwischendurch werden Zaeune umgesetzt, Unkraut mit Gift besprueht, Schweine gefuettert oder Rassen gemaeht.

Ich habe mich in der Zeit ein bisschen um den Haushalt gekuemmert, gekocht und Waesche gemacht. Aber natuerlich auch viel gelesen und geschlafen. Nach 4 Monaten im Hostel ist es unglaublich mal wieder ein Wohnzimmer zu haben, ein eigenes Schlafzimmer und ein bisschen Ruhe J.  Am 21. und 22. Dezember haben wir einen Ausflug nach Rotarua gemacht. Die Polynesischen Hotspas mussten getestet werden, da Rotarua bekannt ist fuer seine Geysire und Thermalquellen. Wai-O-Tapu stand am naechsten Tag auf dem Programm. Dort gibt es einen Geyser und viele Seen die vom Schwefel und Eisen wundervoll eingefaerbt sind.

 

Weihnachten stand kurz darauf auch schon vor der Tuer, aber Weihnachtsstimmung kam bei mir nicht wirklich auf, es war einfach zu warm! Wir haben am 25. Dezember auf der Terrasse im Whirlpool gesessen. Eigentlich wollten wir grillen, aber der Grill war leider nicht aufzufinden – es wurde trotzdem draussen in der Sonne gegessen!

Am 27. Dezember ist unser Roadtrip gestartet! Einen Namen fuer unser Auto wuerde schnell gefunden: „TipTop“ ist ein 1988 Toyota Corolla vom Farmer und hat nun schon ueber 452.500km auf dem Buckel, ein paar Beulen und ordentlich Rost – laeuft aber noch tiptop! Bisher ohne Probleme. Ausserdem hat der Farmer uns das Auto kostenlos gegeben, das ist also super!

Seit Wellington haben wir schon einige Kilometer zurueckgelegt. Damit ihr besser sehen koennt wohin es uns immer verschlagen hat... hier die einzelnen Stationen:

27. – 28.12.2011Cambridge nach Wellington

Bei Tachostand 449.864 km ging es in Cambridge los. Ganz klar mit dem Ziel am gleichen Abend noch in Wellington anzukommen. Waere auch generell kein Problem gewesen, wenn nicht der Motorway kurz hinter uns gesperrt worden waere....wir mussten also nach 60km wenden und einen grossen Umweg fahren. Es wurde also spaeter und spaeter und die Suche nach einem Hostel kurz vor Wellington war leider erfolglos. Schlussendlich haben wir totmuede kurz vor Wellington ein Zimmer gefunden. Die ersten 650 km waren also geschafft. Am naechsten Tag haben wir uns Wellington angeschaut und haben abends die letzte Faehre zur Suedinsel genommen.

28. – 31.12.2011 Nelson

Nach der ersten Nacht auf der Suedinsel in Picton ging es direkt am naechsten Morgen nach Nelson und dann musste leider umgeplant werden, da die Wettervorhersage nichts gutes zu melden hatte haben wir uns entschieden die Kajaktour im Nationalpark Abel Tasman zu verschieben und weiter in Richtung Sueden zu fahren.

31.12.2011 – 2.01.2012 Punakaiki

Silverster waren wir in Punakaiki – bekannt fuer die Pancakerocks. In einem Hostel direkt am Strand konnten wir am 31.12 einen wunderschoenen Sonnenuntergang geniessen. Am 1. Januar sollte das Jahr sportlich beginnen und da Serafin wohl der Aktivere ist, hat er mich dann auch schoen 14km (in Worten: VIERZEHN!!!!!) durch einen Nationalpark und zu den Pancakerocks gejagt :) war aber schoen!

2. – 4.01.2012 Franz Josef Glecier

Weiter ging es am 2. Januar zum Franz Josef Gletscher. Natuerlich wollten wir uns den Gletscher von Nahem anschauen und natuerlich hat es mal wieder geregnet. Das hat uns trotzdem nicht aufgehalten eine Stunde zum Fuss des Gletschers zu laufen, aber mit Sonnenschein waere es sicher schoener gewesen. Auf dem Weg zur naechsten Station haben wir dann am 4. Januar noch am Fox Glacier halt gemacht. Es war zum Glueck trocken und man kann dort etwas naeher an den Gletscher laufen.

4. – 5.01.2012 Wanaka

Da der Weg vom Gletscher bis zu unserer naechsten Station fuer einen Tagestrip zu weit war, haben wir in Wanaka, kurz vor Queenstown einen Zwischenstopp gemacht. Im Winter ist es ein Skiort und im Sommer findet man dort die Wanderer. Wunderschoen am See gelegen, aber hat auch fuer einen Tag ausgereicht.

5. – 7.01.2012 Te Anau (Milford Sound)

Kaum angekommen haben wir auch schon unsere Tour zu den Milford Sound gebucht. Die 130km von Te Anau nach Milford gehen steil berauf und wollten wir TipTop nicht antun. Am naechsten Tag sind wir also mit dem Bus nach Milford gefahren und haben per Boot das Fjord Milford Sound erkundet. Sehr beeindruckend. Riesige Berge, hohe Wasserfaelle und Seehunde!

7. – 10.01.2012 Queenstown

Queenstown – das Byron Bay von Neuseeland! Dem kann ich zustimmen Jwunderschoen in den Bergen an einem See gelegen laesst es sich wunderbar entspannen. Aber eigentlich ist es mehr ein Ort fuer den ultimativen adrenalin Kick! Bungijumpen, Riverrafting oder Skydiving – alles ist moeglicht in Queenstown. Wollte ich nicht schon immer mal auf einem Flugzeug springen? JA, wollte ich! Also wo wenn nicht hier in Queenstown? Ab zum Buchungsbuero und fuer den naechsten Tag um 12.15 Uhr einen Sprung aus 12.000ft gebucht. Am naechsten Tag ging es (endlich bei Traum Wetter) nach einem kurzen Video mit einem Van zur Dropzone etwas ausserhalb von Queenstown.  Kaum ausgestiegen waren Serafin und ich auch schon dran. In den Sprunganzug, Gurte an, Tandempartner die Hand schuetteln, 1 min Einfuehrung wie die Koerperhaltung zu sein hat wenn man aus dem Flieger springt und ab in die Maschine. In dem sehr kleiner Flieger hat mein Tandempartner Andrej meine Gurte an seinen Gurt festgemacht, nochmal kurz daran erinnert das meine Beine unter dem Flieger sein sollen wenn wir springen und dann hatte der Flieger die 12.000 ft auch schon erreicht. Erst war Serafin dran –  Tuer auf und schon war er weg vom Fenster. 10sec spaeter habe ich auch schon in der offenen Tuer gesessen....nur von den Gurten an Andrej gehalten, ein kurzes „let’s have some fun!“ von Andrej und wir stuerzten mit 200kmh gegen Erde! 45 sec freier Fall mit wahnsinnigem Blick ueber Berge und Seen – ein unglaublicher Kick! Und wenn der Schirm dann endlich auf geht kann man die Aussicht noch einige Minuten geniessen bis man wieder festen Boden unter den Fuessen hat. Skydiven – ich kann es nur empfehlen – ich werde es auf jeden Fall wieder machen!!!!!

10. – 11.01.2012 Lake Tekapo

Nur ein kurzer Zwischenstopp auf dem Weg nach Christchurch. Super schoen an einem See gelegen und natuerlich gibt es auch einen Walkingtrack zu einem Aussichtspunkt wo Serafin mich mal wieder hoch jagen konnte. Auch tatsaechlich ein schoener Ausblick von dort oben, aber Dank meiner Allergie gegen so manche Baeume und Graesser hier, wars fuer mich doch schon fast etwas zu anstrengend....!

11. – 12.01.2012 Christchurch

Kurz vor Weihnachten war das letzte Erdbeben in Christchurch. Seit dem ersten Erdbeben vor ca. einem Jahr ist der Aufbau wieder in vollem Gange. Die Innenstadt ist noch wie eine Geisterstadt. Man hoert ueberall Bauarbeiten und zum Teil eingestuerzte Haeuser werden nun komplett abgerissen. Nach einem langen Spaziergang durch die Stadt war klar – ich habe genug gesehen, morgen geht es weiter Richtung Norden.

 

Bisher gefaellt es mir super in Neuseeland. Die Hostels sind viel, viel besser als in Australien und es ist im Allgemeinen etwas billiger. Die Wege von A nach B sind nicht so lange und unterwegs ist die Landschaft wunderschoen. Am Anfang hat es leider sehr viel geregnet, aber jetzt ist das Wetter immer wieder sehr schoen! Mal schauen was mich hier noch so erwartet! Am 20. Januar geht es erstmal fuer 2 Wochen auf die Fijis und dann reise ich weiter auf der Nordinsel.

Bis dahin! Cheers Mate!

Lokalisierung
196A Beach Rd, Kaikoura 7300, New Zealand

 

Nach genau 16 Wochen habe ich heute Byron Bay verlassen und mich auf den Weg in Richtung Brisbane Airport gemacht. In 30 Minuten geht es los nach Hamilton - NEUSEELAND!!! Meine Plaene haben sich auch konkretisiert: am 16. Dezember (also heute) von Brisbane nach Hamilton. Vom 17. Dez bis ca. 26. Dez bin ich auf einer Farm in der naehe von Cambridge ( kein Internet und kein Handyempfang, also schon mal jetzt "Frohe Weihanchten"), vom 26. Dez bis 20. Jan reise ich ueber die Suedinsel, vom 20. Jan bis 3. Feb bin ich auf den Fijis, vom 4. Feb bis 29. Feb reise ich ueber die Nordinsel und dann geht es am 29. Feb nach Melbourne, also zurueck nach Australien!!! Auch die Plaene fuer den Heimflug sind gemacht: am 27. Maerz geht es von Sydney nach Singapore und am 26. April von Singapore nach Frankfurt! Soweit steht also schon die grobe Reiseplanung fuer die naechsten 4 Monate!

Aus Byron Bay weg zu fahren war schon etwas komisch, nach 4 Monaten ist es dann doch das "Home away from Home!". Ich habe dort viel neue Freund gefunden und habe mich sehr, sehr wohl gefuehlt. Die Jobs dort haben es mir ermoeglicht, dass ich nun noch weiter reisen kann. Mit Putzen und Busfahren kann man sich also das Reisen finanzieren :) nicht immer der schoenste und angenehmste Job, aber am nimmt was man bekommen kann, wenn man Geld verdienen muss!

So, mein Flieger nach Neuseeland ist startklar und ich muss mich auf den Weg machen. Schon mal jetzt allen Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr!!!!!

Lokalisierung
25 Childe St, Byron Bay NSW 2481, Australia
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